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Festgeld

Die besten Zinsen für Festgeldanlagen vergleichen

Beim Festgeld ist zwar keine vorzeitige Verfügbarkeit des Anlage Kapitals möglich , doch locken hier die höheren Renditen . Wichtig zu wissen ist: Wie lange kann man das Kapital entbehren und wer ist der Anbieter meines Vertrauens. Vergleichen sie bei uns alle Anbieter.

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* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 04.02.2012. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2012 financeAds.net
  Die häufigsten Fragen zum Thema Festgeld

Was ist Festgeld?

Es handelt sich um eine Geldanlage, die für eine befristete, vertraglich fest vereinbarte Zeit zwischen dem Anleger und der Bank abgeschlossen wird und ist somit eine Unterform des Termingeldes.

Was ist die Besonderheit eines Festgeldkontos?

Die Besonderheit von Festgeld liegt vor allem in der Laufzeit. Während der vereinbarten Laufzeit kann der Anleger nicht frei über sein angelegtes Kapital verfügen, somit kann er es nicht abziehen weil er etwa eine günstigere Investition gefunden hat oder er aus privaten Gründen den angelegten Betrag anderweitig benötigt. Während dieser gesamten Laufzeit gelten die vertraglich vereinbarten Regelungen.

Wer kann ein Festgeldkonto eröffnen?

Jede Privatperson hat die Möglichkeit, das Ersparte auf einem Festgeldkonto anzulegen. Das Festgeldkontos kann sich aber auch für Unternehmen und Selbständige lohnen, denn gegenüber einem normalen Firmenkonto oder Sparbuch ergibt sich ein wesentlich höherer Zinsertrag. Während die normalen Zinsen bei rund 0,5% liegen, kann man mit einem Festgeldkonto durchaus über die gesamte Laufzeit Zinsen in Höhe von rund 5% erwirtschaften. Firmen und Selbständige können diese Anlageform vor allem dazu nutzen, um eine Rücklage für eine Steuerrückzahlung zu schaffen, oder um das angesammelte Vermögen weiter auszubauen.

Was muss ich bei der Verzinsung des Festgeldkontos beachten?

Die Verzinsung der Anlage - die auf dem aktuellen Leitzinssatz der Zentralbanken beruht – wird bei Vertragsschluss festgelegt. Dieses vereinbarte Zinsniveau gilt damit für die gesamte Laufzeit. Dies kann für den Anleger dann vorteilhaft sein, wenn der Leitzinssatz der im Laufe der Anlagedauer sinkt. Allerdings ist auch die genau entgegengesetzte Situation denkbar. So kann die Anlage zu einem Zeitpunkt verhältnismäßig niedriger Zinsen abgeschlossen werden, die im Laufe der Anlagedauer steigen.

Welche Laufzeit soll ich wählen?

Die Verzinsung der Anlage - die auf dem aktuellen Leitzinssatz der Zentralbanken beruht – wird bei Vertragsschluss festgelegt. Dieses vereinbarte Zinsniveau gilt damit für die gesamte Laufzeit. Dies kann für den Anleger dann vorteilhaft sein, wenn der Leitzinssatz der im Laufe der Anlagedauer sinkt. Allerdings ist auch die genau entgegengesetzte Situation denkbar. So kann die Anlage zu einem Zeitpunkt verhältnismäßig niedriger Zinsen abgeschlossen werden, die im Laufe der Anlagedauer steigen.

Was ist der Vorteil einer Festgeldanlage?

Der wesentliche Vorteil eines Festgeldkontos liegt in seiner verhältnismäßig hohen Verzinsung, jedoch kann der Anleger kann während der vertraglichen Laufzeit nicht auf sein angelegtes Kapital zugreifen. Somit können die Banken in dieser Zeit mit dem Guthaben des Kunden arbeiten, welches der Bank ein weitaus effektiveres und daher auch einträglicheres Wirtschaften am Geldmarkt erbringt. Die hieraus entstandenen Mehrgewinne honoriert die Bank in Form von hohen Zinsen. Daher liegt der Zinssatz für Festgeld stets über dem derzeit geltenden Leitzinssatz der Zentralbanken.

Wie sicher ist mein Erspartes auf einem Festgeldkonto?

Festgeldkonten zählen zu den sehr sicheren Anlageformen- die Verzinsung der Anlage bei Vertragsabschluss wird sogar garantiert. Am Ende der Laufzeit erhält der Anleger also in jedem Fall seine Erträge aus der Kapitalanlage, unabhängig von dem Quartalsergebnis der Bank oder der Situation auf dem Finanzmarkt. Das einzige Risiko besteht in einer Insolvenz der Bank. In diesem Fall wäre die Bank nicht mehr in der Lage, die ausstehenden Forderungen zu begleichen. In Deutschland sind die Banken gegen diesen Fall allerdings sehr gut abgesichert. Denn der so genannte Einlagensicherungsfond, in den die Banken abhängig von Eigenkapital und Kundenstamm Zahlungen tätigen. Aus diesem Fonds könnten im Insolvenzfall die Kundengelder zurückgezahlt werden. Einige Kreditinstitute sichern die Einlagen eines jeden Kunden sogar zu 100% ab.

Welche Kosten fallen für das Festgeldkonto an?

Vor allem Direktbanken bieten den Kunden die Möglichkeit der kostenlosen Kontoeröffnung an. Ebenfalls kostenfrei sind dabei die Kontoführung, sowie die eventuelle spätere Auflösung des Festgeldkontos. Einige Filialbanken hingegen verlangen des Öfteren zumindest Kontoführungsgebühren. Anleger die solche Angebote erhalten, sollten diese ablehnen, da es heute genug Anbieter gibt, die Festgeldkonten vollkommen kostenlos anbieten.

Was geschieht nach Ablauf der Anlage?

Häufig ist beim Festgeld keine Kündigung oder ähnliches nötig, da die Anlage meistens ohne weiteres ausläuft. Der Bankkunde kann dann entscheiden, ob er sein Kapital erneut in Festgeld anlegen möchte (Prolongation) oder ob der sein Kapital anderweitig verwenden möchte. Einige Banken bieten auch die Möglichkeit einer Sichteinlage.

Finanzkrisen-resistente Anlageform

In der heutigen Zeit haben viele Anleger Angst, ihr Kapital in Aktien anzulegen, weil sie weitere Finanzkrisen befürchten. Daher steigt der Anteil von Festgeldkonten stärker an. Bei einer Festgeldanlage überlässt der Sparer der Bank für einen festgelegten Zeitraum eine gewisse Geldmenge zu einem bestimmten Zinssatz, der meistens etwas höher als bei den Tagesgeldkonten liegt. Während dieser Zeit kann der Sparer nicht über das Geld verfügen, er erhält es erst zum Ablauf des Vertrages zurück. Die Banken sind bei Festgeldanlagen bereit, mehr Zinsen zu zahlen, weil sie über den bestimmten Zeitraum frei über das Geld verfügen können und so nicht befürchten müssen, dass das Geld plötzlich vom Sparer abzogen wird. Die Laufzeit dieser Verträge ist grundsätzlich frei bestimmbar, je nach Institut können Laufzeiten zwischen einem Monat und mehreren Jahren gewählt werden.

Festgeldkonto-Eröffnung über das Internet

Die Eröffnung eines Kontos kann jeder Kunde ganz einfach und bequem online vollziehen. Alle notwendigen Vertragsunterlagen schicken die Banken dem Kunden per Post zu, in der neben den Verträgen ebenfalls die Kontonummer, sowie alle weiteren Daten enthalten sind. Die Identifizierung des Anlegers erfolgt über das so genannte PostIdent-Verfahren, bei dem der Kunde sich mittels Personalausweis oder Reisepass vor einem Postangestellten identifizieren muss. Alle aufgenommenen Daten werden anschließend mit einem Formular an die zuständige Bank übermittelt. Viele Banken bieten ihren Kunden heute als Sonderleistung den Einzug des gewünschten Anlagebetrages an, bei dem der Kunde einen festen Geldbetrag abbuchen lassen kann, der anschließend auf dem Festgeldkonto gutgeschrieben wird.

Entscheidungskriterien für die Wahl des richtigen Festgeldkontos

Ein umfassender Vergleich lohnt sich nicht nur in Bezug auf die monatlichen Kosten, sondern vor allem im Bereich der gezahlten Zinsen. Wichtig ist dabei beachten, für wie lange der Anleger das Geld bei der ausgewählten Bank anlegt, denn dieser Zeitraum wird vertraglich vereinbart. In dieser Zeit hat der Anleger keine Möglichkeit auf das Geld zuzugreifen. Kunden die somit einigermaßen flexibel bleiben möchten, sollten die Anlagezeit nicht zu lang wählen. Die Anlagezeiten werden heute in der Regel mit 3- 12 Monaten angeboten.

Alternative: festverzinsliche Wertpapiere

Neben den klassischen Festgeldern gibt es auch eine große Anzahl an festverzinslichen Wertpapieren, die ebenfalls einen festen Zins über die Laufzeit garantieren und am Ende die komplette Summe zurückzahlen. Bei diesen ist das Geld aber nicht unbedingt über die gesamte Laufzeit festgesetzt, die Wertpapiere können zwischenzeitlich verkauft werden. Dabei unterliegen sie allerdings gewissen Schwankungen, was folgendes Beispiel verdeutlichen soll. Kunde A kauft festverzinsliche Wertpapiere im Wert von 10.000 Euro. Diese werden mit 3% jährlich verzinst, die Laufzeit beträgt insgesamt 5 Jahre. Nach 3 Jahren benötigt Kunde A allerdings Geld und möchte seine Anlage deswegen verkaufen. Der Zinssatz ist aber inzwischen auf 5% gestiegen. Möchte er seine Anlage dennoch verkaufen, bekommt er keine 10.000€ mehr, sondern muss einen Abschlag in Kauf nehmen, weil die Anlage ansonsten für andere nicht rentabel wäre. Der Kunde A kann maximal 9.600 Euro verlangen, ansonsten wäre der Kauf ein Verlustgeschäft für den Käufer. (500€ Zinszahlung bei dem neuen Zinssatz, 300 € Zinsen bei 3%, Differenz 200€ x 2 Jahre = 400 €) Am Ende der Laufzeit gibt es jedoch für den Kunden B, der die Anlage gekauft hat, trotzdem die 10.000 Euro zurück.

Varianten der Festgeldanlage

Festgeldanlagen können in zwei Kategorien unterschieden werden: es gibt Anlagen mit einer jährlichen Auszahlung der Zinsen und Anlagen mit einer thesaurierenden Ausschüttung. Thesaurierend bedeutet, dass die Zinsen in das Anlagevermögen eingehen und so am Ende der Laufzeit mit Zinseszinseffekt ausgezahlt werden. Eine Besonderheit bei einer Festgeldanlage bieten die Bundesschatzbriefe, denn diese besitzen meistens eine Laufzeit von 7 Jahren und während dieser Frist steigert sich der Zinssatz langsam, was bei keiner anderen Festgeldanlage der Fall ist. Im Vergleich zu anderen Anlageformen gehört das Festgeld zu den sichersten. Selbst wenn das ausgebende Unternehmen im unwahrscheinlichen Fall bankrottgehen sollte, sind die Kundengelder durch den Einlagensicherungsfonds geschützt. Problematischer kann es da bei festverzinslichen Wertpapieren sein, die von Unternehmen oder ausländischen Staaten ausgegeben werden. Hier lässt sich das Risiko nur sehr schwer einschätzen, dafür sind die Zinssätze allerdings auch etwas höher.

Für sicherheitsbewusste Anleger

Eine Festgeldanlage eignet sich vor allem für sicherheitsbewusste Anleger, die Wert darauf legen, ihr Kapital möglichst krisensicher anzulegen. Am sichersten sind die sogenannten mündelsicheren Anlagen, da bei diesen der Wertverluste durch Insolvenz oder Kursschwankungen nahezu ausgeschlossen ist. Allerdings bieten diese auch mit Abstand die niedrigsten Verzinsungen, so dass nicht auszuschließen ist, dass die reale Kaufkraft des Geldes trotzdem sinken könnte. Zu diesen mündelsicheren Anlagen gehören zum Beispiel Bundesschatzbriefe und Bundesanleihen. Unterm Strich eignen sich Festgeldanlagen besonders für bodenständige Kunden, die eine hohe Sicherheit bevorzugen, außerdem bieten sie sich für Kunden an, die ihr Risiko möglichst weit streuen möchten und mit Festgeldanlagen einen gewissen Grundstock bilden können, der im Verhältnis zu den anderen Anlageformen sehr krisensicher ist.


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