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Tagesgeld

Die besten Zinsen für Tagesgeldanlagen vergleichen

Milliarden von Euro liegen auf schlecht verzinsten Sparbüchern oder Girokonten. Tagesgeld ist eine flexible Form des Sparens mit einer durchaus respektable Verzinsung. Sie können über das ersparte relativ schnell verfügen. Vergleichen sie jetzt bei uns die besten Anbieter.

Tagesgeldrechner
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Tagesgeldkonten nach Zinsen*
Anbieter / Tagesgeldkonto Rendite Zinsertrag Einlagen-
sicherung
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Antrag
1. Barclays
Tagesgeld
2,75 %
68,75 €
100 %
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2. Bank of Scotland
Tagesgeld
2,70 %
67,50 €
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3. VTB Direktbank
Tagesgeldkonto
2,70 %
67,50 €
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4. Cortal Consors
Anlagekonto Tagesgeld
2,60 %
65,00 €
100 %
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5. 1822direkt
1822direkt-ZinsCash
2,55 %
63,75 €
100 %
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6. Hanseatic Bank
TagesGeld Bonus
2,51 %
62,63 €
100 %
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7. ING-DiBa
Extra-Konto
2,50 %
62,50 €
100 %
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8. DKB
DKB-Cash
2,05 %
51,34 €
100 %
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9. IKB direkt
IKB direkt-Tagesgeld
1,80 %
45,00 €
100 %
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10. Mercedes-Benz Bank
Tagesgeldkonto
1,50 %
37,55 €
100 %
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* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 04.02.2012. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2012 financeAds.net
  Die häufigsten Fragen zum Thema Tagesgeld

Für wen sind Tagesgeldkonten zu empfehlen?

Tagesgeldkonten sind für den kurzfristig orientierten Anleger interessant, denn das Kapital ist täglich verfügbar. Für Tagesgeldkonten müssen Anleger weder eine Mindestanlagezeit noch eine Kündigungsfrist einhalten. Aufgrund der durchschnittlich hohen Verzinsung sind Tagesgeldkonten mittlerweile auch für Anleger geeignet, die monatlich einen gewissen Betrag ansparen, jedoch nicht für Jahre binden wollen. Auch wer sein Geld aktuell nicht benötigt, theoretisch aber jederzeit darüber verfügen können möchte, ist mit einem Tagesgeldkonto gut beraten.

Wonach richtet sich die Verzinsung von Tagesgeldkonten?

Die Zinsen auf Tagesgeldkonten sind variabel, da die sich in erster Linie am Leitzins der Europäischen Zentralbank orientieren. Nach diesem Leitzins wiederum wird der Euribor festgelegt. Dies ist ein Zins, zu dem sich Banken untereinander Geld verleihen. Sowohl der Leitzins als auch der Euribor sind variable Zinssätze. Die Verzinsung von Tagesgeldkonten richtet sich zudem nach der Geschäftspolitik der jeweiligen Bank. Gerade Direktbanken versuchen, mit Tagesgeldkonten neue Kunden zu gewinnen und bieten daher nicht selten Zinssätze an, die weit über dem aktuellen Marktzins liegen. Es lohnt sich daher, einen Vergleich der Angebote durchzuführen.

Was ist der Zinseszinseffekt?

Unter dem Zinseszinseffekt versteht man einen größeren Wertzuwachs der Anlage, die durch unterjährige Zinszahlungen entsteht. Überweist eine Bank die Zinsen für das Tagesgeldkonto monatlich, verzinsen sich diese Zinsen für den nächsten Zeitraum wieder mit, die Rendite erhöht sich. Bei einer nur jährlichen Zinszahlung hingegen ist kein Zinseszinseffekt zu erwarten. Daher sind vor allem Tagesgeldkonten zu empfehlen, bei denen die Zinszahlung in relativ kurzen Abständen erfolgt.

Wie sicher ist das Geld auf Tagesgeldkonten?

Das Geld auf Tagesgeldkonten gehört betriebswirtschaftlich zu den Einlagen einer Bank, welche aber gesetzlich gesichert sind, falls die Bank Insolvenz anmelden muss. Die gesetzliche Sicherungsgrenze liegt hierbei bei 20.000 Euro pro Kunde. Viele private deutsche Institute sind jedoch Mitglied im Einlagensicherungsfonds. Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben dagegen ihre eigenen Sicherungssysteme. Hierdurch sind die Kundeneinlagen im mehrstelligen Millionenbetrag gesichert, so dass im Insolvenzfall jeder Kunde seine Einlagen zurückerhält. Beim Abschluss von Tagesgeldkonten sollte daher geprüft werden, ob die jeweilige Bank eine entsprechende Einlagensicherung bieten kann. Vor allem ausländische Institute weisen diese oft nicht vor, bei ihnen greift lediglich die gesetzliche Absicherung.

Was kostet das Tagesgeldkonto?

Ob und in welcher Höhe Kosten anfallen, ist aus den AGB der Bank zu entnehmen. In der Regel werden Tagesgeldkonten von den meisten Instituten kostenlos geführt. Somit fallen weder für die Kontoeröffnung noch für die Kontoführung oder die Auflösung Gebühren an. Für Anleger hat dies den Vorteil, dass ihre Rendite dem des Zinssatzes entspricht. Ob und in welcher Höhe Kosten anfallen, ist aus den AGB der Bank zu entnehmen.

Gibt es einen Mindestanlagebetrag?

Ein Mindestbetrag ist meist nicht erforderlich, da viele Institute ihre Tagesgeldkonten bereits ab einer Einlage von einem Euro anbieten. Dies hat den Vorteil, dass Tagesgeldkonten auch zum monatlichen Ansparen genutzt werden können. Zu beachten ist jedoch, dass viele Anbieter, gerade wenn sie Sonderkonditionen bieten, diese erst ab einem bestimmten Betrag von beispielsweise 2.500 Euro bezahlen.Oft werden derartige Sonderkonditionen in den meisten Fällen nur bis zu einem maximalen Anlagebetrag überwiesen.

Was ist das Referenzkonto?

Bei der Eröffnung von Tagesgeldkonten wird im Kontoeröffnungsantrag immer die Angabe des Referenzkontos benötigt. Dieses Konto dient als Abwicklungskonto,wenn der Anleger Geld von seinem Tagesgeldkonto verfügen möchte. Einzahlungen sind hingegen von jedem beliebigen Konto möglich. Referenzkonten dienen zum anderen auch der Sicherheit der Anleger, denn Verfügungen sind nur zugunsten dieses Kontos möglich.

Muss für das Tagesgeldkonto ein Freistellungsauftrag gestellt werden?

Die Zinsen, die auf Tagesgeldkonten erwirtschaftet werden, unterliegen in jedem Fall der Einkommenssteuer. Durch die Stellung eines Freistellungsauftrages (pro Person maximal 801 Euro) ist es möglich, diesen Steuerabzug zu verhindern. Wichtig ist hierbei, dass der Freistellungsauftrag vor der ersten Zinszahlung existiert. Die passenden Formulare bieten die Banken auf ihren Internetseiten.

Sicher und flexibel

Tagesgeldkonten sind eine gute Alternative zum bekannten Sparbuch. Der große Vorteil der Tagesgeldkonten liegt hierbei in der täglichen Verfügbarkeit der Gelder sowie dem Verzicht auf Kündigungsfristen. Jedem Anleger ist es daher möglich, zu jeder Zeit in vollem Umfang über sein Geld zu verfügen. Ein weiterer Vorteil der Tagesgeldkonten ist das attraktive hohe Zinsniveau. Sogar Festgelder, die eine Laufzeit von einem Jahr aufweisen, bieten derzeit häufig geringere Zinsen als Tagesgeld. Auch werden Tagesgeldkonten kostenlos geführt, so dass die Rendite nicht beeinträchtigt wird. Tagesgeldkonten eignen sich für nahezu jeden Anleger. So können diese als kurzfristige Zwischenlösung für Aktieninvestitionen ebenso dienen wie für monatliche Sparpläne oder einfach als Sparkonto, um sich einen Rückhalt für unvorhergesehene Ausgaben zu schaffen.

Zinsen ab dem ersten Euro und ersten Tag

Bei der Frage des Mindestanlagebetrags sind die meisten Banken flexibel und bieten ein Tagesgeldkonto teilweise schon ab einem Anlagebetrag von einem Euro an. Der Kontoinhaber kann entweder monatlich einen bestimmten Betrag von seinem Referenzkonto auf das Tagesgeldkonto überweisen lassen oder er zahlt nach Belieben Geld auf das Tagesgeldkonto ein. Sollte Ihnen jedoch ein Angebot mit speziellen Konditionen vorliegen, sind diese meist an bestimmte Voraussetzungen, wie z.B. einen Mindestanlagebetrag gekoppelt. Guthabenzinsen werden bereits ab dem ersten Tag gewährt.

Überblick verschaffen - mit einem Online-Vergleich

Ein Online-Vergleich ermöglicht Ihnen das für Sie am besten geeignete Tagesgeldkonto zu finden. Denn die Konditionen und Bedingungen der Banken unterscheiden sich zum Teil erheblich.

Augen auf bei Lockangeboten

So genannte Lockangebote können bedeutet, dass die Bank die Zinsen nur für einen kurzen Zeitraum (z.B. 6 Monate) oder bis zu einer bestimmten Anlagesumme (z.B. 20.000€) anbietet. Ist der Zeitraum vorbei oder die Summe überschritten, sinken auch die Zinsen. Wer sich nicht immer wieder nach neuen Angeboten umschauen möchte, sollte sich eine Bank suchen, die schon viele Jahre hohe Zinssätze anbietet. Sind die Zinsen für ein Tagesgeldkonto nicht fest vereinbart, sind sie variabel. Dies bedeutet, dass sich die Zinsen jederzeit verändern können.

Auszahlung der Zinserträge

Ein wichtiger Punkt ist die Zinszahlung. Einige Tagesgeldkonten berechnen die Zinsen einmal im Jahr und schreiben diese dem Konto gut, andere machen dies quartalweise oder sogar monatlich. Durch kurze Zinszahlungsabstände entsteht ein Zinseszinseffekt, der die Rendite bis zu 0,2% pro Jahr ansteigen lässt.

Höhere Zinssätze bei Direktbanken

Die Direktbanken übertreffen zurzeit häufig die Filialbanken, da die Direktbanken geringere Kosten haben. Die Kontoführung lässt sich meist online abwickeln oder per Telefon. Auf Filialen und Mitarbeiter vor Ort wird verzichtet. Da eine Beratung bei der Kontoführung nicht nötig ist, ist die Online-Kontoführung ausreichend.

Konkurrenz durch ausländische Banken

In letzter Zeit drängen neben deutschen Instituten auch ausländische Banken auf den deutschen Tagesgeldmarkt. So werden Tagesgelder mittlerweile zum Beispiel auch von britischen oder niederländischen Instituten angeboten. Die Zinsen dieser Anbieter liegen häufig über denen deutscher Banken, viele Kunden legen ihr Geld deshalb dort an. Zwar werden die Zinsen bei diesen Banken pünktlich gezahlt und auch die Abwicklung ist in der Regel einfach, die 100%ige Sicherheit der Einlagen ist jedoch nicht in jedem Fall gegeben. Oft verfügen diese Banken nämlich nur über die gesetzliche Einlagensicherung, wonach Kundengelder maximal bis zu einem Anlagebetrag von 50.000 Euro abgesichert sind. Anlagebeträge die darüber hinaus gehen könnten im Insolvenzfall der Banken verloren sein. Nicht so bei in Deutschland ansässigen Instituten, denn die überwiegende Mehrheit gehört dem Bundesverband deutscher Banken bzw. dem Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands an welche Kundengelder in Millionenhöhe absichern.

Freistellungsauftrag nicht vergessen!

Ebenso wie für andere Anlageformen benötigen Anleger auch bei Tagesgeldkonten einen Freistellungsauftrag für die verdienten Zinsen. Daran änderte auch die ab dem Jahr 2009 geltende Abgeltungssteuer nichts. Sofern die Zinserträge den Freistellungsauftrag von 801 Euro pro Person übersteigen, werden derzeit 30% Zinsabschlagsteuer fällig, ab 2009 reduzierte sich der abzuführende Betrag auf 25% Abgeltungssteuer.


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