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Baufinanzierung - Födermittel von Bund und Ländern
Bauherren aufgepasst: wer bei der Bauplanung an die Umwelt denkt, der tut nicht nur etwas gutes, sondern kann auch mit besonders günstigen Darlehen rechnen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Förderbank) unterstützt Privatpersonen nicht nur auf dem Weg in die eigenen vier Wände, sondern fördert gegenwärtig insbesondere den Bau von Energiesparhäusern bzw. Passivhäusern und die Errichtung von Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien. Auch Altbausanierungsmaßnahmen etc. können gefördert werden, wenn Sie beispielsweise darauf abzielen, den CO2-Ausstoß des betreffenden Gebäudes deutlich zu verringern.
Die Programme im Einzelnen:
- KfW-Wohneigentumsprogramm
- Alle Privatpersonen, die Wohnimmobilien zur Eigennutzung bauen oder kaufen möchten, können bis zu 30% der Gesamtkosten (bis maximal 100.000 Euro) über ein besonders günstiges Darlehen der KfW-Förderbank finanzieren.aktuelle Konditionen des KfW-Wohneigentumprogramms
- Ökologisch Bauen
- Wer sich entschließt, seinen Neubau gemäß den Richtlinien für KfW-Energiesparhäuser 40 oder Passivhäuser zu planen, kann nicht nur mit deutlich geringeren Energiekosten, sondern darüber hinaus mit einem äußerst günstigen Darlehen von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit rechnen. Wer nach den Richtlinien für KfW-Energiesparhäuser 60 plant, kann bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit erhalten und für die Errichtung von Heizanlagen auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah-/Fernwärme gibt´s bis zu 10.000 Euro/Wohnung. Die Förderung besteht in einem langfristigen, zinsgünstigen Darlehen mit Festzinssatz und tilgungsfreien Anlaufjahren. Privatpersonen können das Darlehen über eine durchleitende Bank oder Sparkasse, also in der Regel über die Hausbank, beantragen. aktuelle Konditionen des Programms „Ökologisch bauen“ sowie die Voraussetzungen für die Einstufung eines Gebäudes als Energiespar- oder Passivhaus.
- Solarstrom erzeugen Eine nicht nur umweltfreundliche, sondern auch finanziell interessante Maßnahme ist die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage (Solarstromanlage). Sie sorgt in Zeiten steigender Energiepreise nicht nur für überschaubare Betriebskosten, sondern kann sogar eine hübsche Nebeneinnahmequelle sein, denn wer Solarstrom nicht selbst verbraucht, sondern ins allgemeine Netz einspeist, erhält hierfür eine recht ansehnliche Vergütung. Die KfW-Förderbank unterstützt die Errichtung, Erweiterung oder den Erwerb einer Photovoltaik-Anlage sowie den Erwerb eines Anteils an einer Photovoltaik-Anlage im Rahmen einer GbR durch besonders günstige Darlehen bis zu 50.000 Euro.
Alle Förderprogramme der KfW sind uneingeschränkt untereinander und mit anderen Programmen kombinierbar. Mit der richtigen Kombination lassen sich bestimmte Bauprojekte äußerst günstig finanzieren. Ein Beispiel:
„Das Ehepaar Müller erwirbt für 150.000 EUR ein neu gebautes Einfamilienhaus mit 120 qm Wohnfläche von einer Bauträgergesellschaft. Beheizt wird das Haus mit einem Brennwertkessel in Kombination mit einer solarthermischen Anlage. Die Kosten für die komplette Heizungsanlage betragen 11.000 Euro. Darüber hinaus ist eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1 kWp installiert. Die Kosten dafür betragen 7.500 Euro. Die Kosten für Heizung und Photovoltaikanlage sind im Preis von 150.000 Euro enthalten.
Welche KfW-Förderprogramme können genutzt werden?
| KfW-Wohneigentumsprogramm | 45.000 Euro |
| Ökologisch Bauen | 10.000 Euro |
| Solarstrom Erzeugen | 7.500 Euro |
| Eigenkapital | 40.000 Euro |
| Bankdarlehen | 47.500 Euro |
| GESAMT | 150.000 Euro |
Aus dem KfW-Wohneigentumsprogramm können 30 % der Gesamtkosten, also hier 45.000 Euro beantragt werden. Die Kosten für die Heizungsanlage können anteilig aus dem Programm „Ökologisch Bauen“ finanziert werden (max. Kreditbetrag 10.000 Euro je Wohneinheit). Aus dem Programm „Solarstrom Erzeugen“ können die Kosten für die Photovoltaik-Anlage finanziert werden (100 % der Kosten, max. 50.000 Euro).“ (Quelle: www.kfw-foerderbank.de)
Wenn Sie Fragen zu den Förderprogrammen der KfW-Förderbank haben, so können Sie sich entweder direkt an den Anbieter wenden, oder die Fördermöglichkeiten für Ihr Finanzierungsvorhaben im Rahmen eines kostenlosen und unverbindlichen Beratungsgesprächs kennenlernen.
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