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Konkurrenz durch ausländische Banken
In letzter Zeit drängen neben deutschen Instituten auch ausländische Banken auf den deutschen Tagesgeldmarkt. So werden Tagesgelder mittlerweile zum Beispiel auch von britischen oder niederländischen Instituten angeboten. Die Zinsen dieser Anbieter liegen häufig über denen deutscher Banken, viele Kunden legen ihr Geld deshalb dort an. Zwar werden die Zinsen bei diesen Banken pünktlich gezahlt und auch die Abwicklung ist in der Regel einfach, die 100%ige Sicherheit der Einlagen ist jedoch nicht in jedem Fall gegeben. Oft verfügen diese Banken nämlich nur über die gesetzliche Einlagensicherung, wonach Kundengelder maximal bis zu einem Anlagebetrag von 50.000 Euro abgesichert sind. Anlagebeträge die darüber hinaus gehen könnten im Insolvenzfall der Banken verloren sein. Nicht so bei in Deutschland ansässigen Instituten, denn die überwiegende Mehrheit gehört dem Bundesverband deutscher Banken bzw. dem Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands an welche Kundengelder in Millionenhöhe absichern.