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Berufsunfähigkeitsversicherung für Handwerker sehr wichtig

Die Berufsunfähigkeit kann jeden treffen, denn eine Statistik besagt, dass inzwischen jeder vierte Deutsche von einer Berufsunfähigkeit betroffen ist. Allein die Hälfte der Betroffenen sind Handwerker. Dies liegt an dem hohen Unfallrisiko, welches mit einem handwerklichen Beruf verbunden ist. Viele Handwerker wie Bäcker, Kfz-Mechaniker oder auch Klempner müssen mit gefährlichen Maschinen arbeiten, wodurch es leicht zu Unfällen kommt. Nicht selten enden diese mit einer Berufsunfähigkeit. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung hilft, die finanziellen Folgen im Ernstfall zu meistern.

Berufsunfähigkeitsversicherung für Handwerker

Für Handwerker ist eine BU Versicherung besonders sinnvoll

Handwerker bekommen in einem solchen Fall Hilfe vom gesetzlichen Rententräger. Sie erhalten, beim Eintreten einer Berufsunfähigkeit, die sogenannte Erwerbsminderungsrente. Allerdings bekommt ein Handwerker nur einen geringen Teil seines Bruttoeinkommens mit dieser Rente ausgezahlt. Deshalb ist es für jeden Handwerker sinnvoll, zusätzlich eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Mit dieser BU Versicherung ist es möglich, seinen Lebensstandard aufrechtzuerhalten.

Risiko eines handwerklichen Berufes

Bei einem handwerklichen Beruf besteht ein höheres Risiko, an einer Berufsunfähigkeit zu erleiden, als es in anderen Berufen der Fall ist. Viele Handwerker schaffen es nicht, bis zum Rentenalter von 67 Jahren in ihrem Beruf tätig zu bleiben. Dies hat mit der hohen körperlichen Belastung zu tun, der ein Handwerker ausgesetzt ist. Durch die Belastung kommt es häufig zu Schäden der Gelenke oder auch zum Bandscheibenvorfall, wodurch ein Handwerker seinen Beruf aufgeben muss und gezwungen wird, sich berufsunfähig zu melden.

Erwerbsminderungsrente reicht häufig nicht

Sollte ein Handwerker berufsunfähig werden, erhält er die Erwerbsminderungsrente. Doch diese reicht häufig nicht aus, um den Lebensstandard des Versicherten zu halten. Sie beträgt nur 30% des eigentlichen Bruttoeinkommens, was im Normalfall ungefähr 600 bis 800 Euro entspricht. Dieser Betrag wird nur dann ausgezahlt, wenn eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bewiesen ist. Ist ein Handwerker allerdings noch dazu fähig in einem anderen Beruf zu arbeiten, ist er lediglich berufsunfähig. Somit kann ihn seine Versicherung in einen anderen Beruf, mit einer anderen Tätigkeit, schicken und zahlt daraufhin nur 15% des Einkommens als Rente aus.

Unterschiede zwischen angestellten und selbstständigen Handwerkern

Was die Erwerbsminderungsrente betrifft, so gibt es Unterschiede zwischen einem angestellten und einem selbstständigen Handwerker. Als angestellter Handwerker ist man versicherungspflichtig und hat ein Recht auf die Erwerbsminderungsrente, sollte eine Berufsunfähigkeit eintreten. Allerdings wird diese Rente erst dann ausgezahlt, wenn schon fünf Jahre ein Beitrag eingezahlt wurde. Handwerker, die noch keine fünf Jahre einzahlen konnten, da sie gerade erst mit ihrem Beruf begonnen haben, haben somit auch noch gar keine Absicherung.

Bei selbstständigen Handwerkern ist die Situation eine komplett andere. Sie haben meist kein Recht auf die Erwerbsminderungsrente, da sie grundsätzlich nicht versicherungspflichtig sind, wodurch sie auch keine Beiträge für ihre Rente einzahlen müssen. Gerade für diese Handwerker ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung absolut notwendig. Sollte plötzlich eine Berufsunfähigkeit auftreten und der Betroffene hat keine BU Versicherung abgeschlossen, besteht für ihn keine Möglichkeit, eine Rente ausgezahlt zu bekommen.

Berufsunfähigkeitsversicherung absolut notwendig

Damit eine solche Situation nicht auftritt, sollte man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Vor allem für Handwerker sollte daher eine BU Versicherung die erste Wahl sein. Sie deckt alle Gefahrenbereiche ab, wodurch der Betroffene keine Angst haben muss, in einen anderen Beruf verwiesen zu werden. Die BU Versicherung zahlt schon bei einer 50% Berufsunfähigkeit Rente aus. Die Rente, die von der Versicherung an einen Handwerker gezahlt wird, hängt von dessen Beitrag ab. Ein Handwerker muss meist einen höheren Beitrag für seine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen, da er einem größeren Risiko ausgesetzt ist, eine Berufsunfähigkeit zu erleiden.

Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll

Auch wenn die Berufsgruppe der Handwerker zu den Risikogruppen der BU gehört, kann der Beitrag, den ein Handwerker an seine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen muss, individuell an seine Lebenssituation angepasst werden. Doch es gibt viele Angebote zu BU Tarifen, wodurch viele Verbraucher nicht wissen, welcher Tarif mit welchem Beitrag für sie am sinnvollsten ist. Um die Suche nach dem passenden BU Tarif mit dem besten und günstigsten Beitrag zu erleichtern, sollte man einen Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich in Anspruch nehmen. Mit einem solchen Vergleich findet man die beste Berufsunfähigkeitsversicherung, die den passenden BU Tarif für jede individuelle Lebenssituation anbietet.

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