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Hundeversicherung

 

Die Hundehaftpflicht ist mit Abstand die wichtigste Hundeversicherung. Auf sie zu verzichten, ist mehr als fahrlässig, denn Schäden, die Ihr Hund gegenüber Dritten anrichtet, werden durch Ihre private Personenhaftpflicht nicht abgedeckt. Während diese für Schäden zahlt, welche harmlose Kleintiere wie Katzen, Meerschweinchen, Hamster oder Vögel anrichten, benötigen Sie für einen Hund eine Spezialhaftpflichtversicherung. Diese Hundeversicherung haftet zum einen für Sachschäden – z.B., wenn Ihr geliebter Vierbeiner das Laptop eines Besuchers als Kauknochen missbraucht. Als Sachbeschädigung gilt übrigens auch ein ungewollter Deckakt. Verlangt Ihr Nachbar von Ihnen Alimente (z.B. eine Übernahme von Kosten für den Tierarzt sowie für die Aufzucht und Betreuung der Welpen), springt Ihre Hundeversicherung dafür ein.

Zum anderen übernimmt eine Hundehaftpflicht Kosten für Personenschäden wie die Behandlung einer Bissverletzung. Die wichtigste Funktion der Hundeversicherung ist jedoch die Übernahme indirekter Folgeschäden: Macht Ihr Hund Jagd auf einen Radfahrer, der stürzt und sich eine Querschnittslähmung zuzieht, müssen Sie dem Geschädigten lebenslang eine Berufsunfähigkeitsrente zahlen – ohne Versicherung eine haarsträubende Situation.

Hohe Kosten können übrigens nicht nur Pfundskerle wie ein Berner Sennenhund verursachen. Auch „veredelte Ameisen“ können Schäden in Millionenhöhe anrichten – z.B. weil ein Autofahrer für sie bremst, die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert und auf der Gegenspur einen Unfall mit Schwerverletzten verursacht. Beginnen Sie daher gleich mit der Suche nach einer geeigneten Hundeversicherung!

 

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Eine Hundeversicherung sollte jeder Hundehalter haben. Wichtig ist auch, dass Ihre Hundeversicherung „Biss“ hat. Sie sollten eine Mindest-Deckungssumme von 5 Millionen Euro versichern, um auch gegen hohe Schadensersatzforderungen gewappnet zu sein. Knausern Sie bei der Deckungssumme, müssen Sie im Ernstfall die Differenz zwischen Schadens- und Deckungssumme mit der eigenen Brieftasche begleichen. Bei einem massiven Schadensfall kann dies ein Betrag in Millionenhöhe sein, für den Sie mit Ihrem gesamten Kapital einstehen müssen.

Wer einen möglichst wasserdichten Versicherungsschutz wünscht, sollte sich ein Angebot mit vielen Features heraussuchen. Weltenbummler, die sich von Ihrem treuen Gefährten um den Globus herum begleiten lassen möchten, benötigen beispielsweise einen Sondertarif, der auch längere Auslandsaufenthalte abdeckt. Wer kein Haus, kein Auto und kein Boot besitzt, muss darauf achten, dass sein Versicherungsschutz Mietsachschäden umfasst. Auch Mietsachschäden an Gebäuden sollten versichert sein – diese Klausel wird z.B. dann wichtig, wenn Ihr Hund aus Trennungsschmerz ein faustgroßes Loch in eine Wand hineinnagt.

Eine Hundeversicherung muss nicht zwangsläufig nur aus einer Hundehaftpflicht bestehen. Viele Anbieter offerieren interessante Kombiversicherungen, mit denen Sie Ihren Vierbeiner gegen mehrere verschiedene Risiken absichern können. Gängig ist z.B. eine Kombination aus Hundehaftpflicht, Hunderechtsschutzversicherung und Hundekrankenversicherung.

Eine Hundeversicherung sollten Sie möglichst frühzeitig abschließen – in jedem Fall vor der Anschaffung Ihres Hundes.

 

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