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Pferdehaftpflicht Preisvergleich
Die Zeit, die Sie in einen Pferdehaftpflicht Preisvergleich investieren, wird sich später in barer Münze für Sie auszahlen. Wer sich aus Bequemlichkeit für die erstbeste Police entscheidet, kann sich schnell ein blaues Auge holen. Hier gilt die Devise: Teuer ist nicht notwendigerweise leistungsstark und Leistungsstärke kann durchaus billig sein. Um das Preis-Leistungs-Verhältnis eines Angebots auf die Probe zu stellen, müssen Sie sich die Mühe machen, dieses mit anderen Angeboten zu vergleichen. Achten Sie darauf, dass Ihr Versicherungsschutz möglichst wasserdicht ist. Garant für eine leistungsstarke Police ist eine hohe Deckungssumme. Darunter versteht man den Geldbetrag, den Sie von der Versicherung im Schadensfall erhalten. „Mein Pferd ist das zahmste Wesen auf Gottes Planet“ wird sich so mancher Pferdenarr jetzt denken. Machen Sie sich aber bewusst, dass Pferde Fluchttiere sind: Wenn sie erschrecken, handeln sie instinktiv. Jede auch noch so gute Erziehung kann sich von einer Sekunde zur nächsten in Luft auflösen, wenn Ihr Pferd in Panik gerät. Der zahmste Kaltblüter kann zu einem unberechenbaren Kraftpaket mutieren, welches seine Pferdestärken zerstörerisch gegen Sachen und Personen richtet. Verursacht Ihr Tier einen Unfall mit Todesfolge, werden Sie in vollem Umfang für die angerichteten Schäden haftbar gemacht. Sie müssen nicht nur für die entstandenen Sachschäden blechen, sondern auch für Personenschäden aufkommen, die vor allem langfristig massive Kosten verursachen können – beispielsweise wenn Sie eine Erwerbsunfähigkeitsrente für einen Schwerverletzten zahlen müssen.
Bei Ihrem Pferdehaftpflichtversicherung Preisvergleich sollten Sie grundsätzlich nur Angebote berücksichtigen, bei denen Sie eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen versichern können. Eine Police mit niedrigerer Deckungssumme bekommen Sie zwar womöglich deutlich billiger. Allerdings ist diese die Tinte auf den Vertragsunterlagen nicht wert, da Sie bei einem massiven Schadensfall trotz Versicherung ruiniert werden, wenn Sie die Differenz zwischen Deckungssumme und Schadenersatzforderung aus der eigenen Brieftasche begleichen müssen. Versicherungen mit ausreichend hoher Deckungssumme bekommen Sie bereits für zirka 100 Euro pro Jahr. Wenn Sie bedenken, wie viel Sie von Ihrem Versicherer im Leistungsfall erhalten, ist dies ein faires Geschäft.
Haben Sie eine Reihe von Angeboten mit akzeptabler Deckungssumme gefunden, sollten Sie im nächsten Schritt Augenmerk auf die kleinen, aber doch feinen Unterschiede legen. Welche Sonderkonditionen bietet ein Versicherer an? Gibt er Ihnen Rabatt, wenn Sie nicht nur ein Pferd, sondern Ihren gesamten Huftierbestand bei ihm versichern? Offeriert ein Versicherer Ihnen einen Tarif mit Selbstbehalt? Falls ja, kann dies Ihre Prämie erheblich senken. Wenn Sie für Ihr Pferd die Hand ins Feuer legen würden, ist ein Selbstbehalt auf jeden Fall zu empfehlen. Sollte sich Ihre Einschätzung später als falsch erweisen, müssen Sie zwar den Pauschalbetrag zahlen, allerdings bleibt dieser – ganz im Gegensatz zur tatsächlichen Schadenssumme – immer bewältigbar.