- Mehr als 25.000 erfolgreiche Anfragen pro Jahr
- Vergleich aller Testsieger aus Finanztest, Focus Money, uvm.
- unverbindlich und garantiert anbieterunabhängig
Rentenversicherung - Fondsgebundene Rentenversicherung
Fondsgebundene Rentenversicherungen bieten im Durchschnitt höhere Renditen als die klassischen Renten- oder auch Lebensversicherungen. Aber wie viel Risiko verträgt Ihre Altersvorsorge?
Auf den ersten Blick bietet eine fondsgebundene Rentenversicherung eine Menge Vorteile: hohe Renditeerwartungen und die Möglichkeit zum Einschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung lassen sie als ernsthafte Konkurrenz zur klassischen privaten Rentenversicherung erscheinen, bei vielen Fondsrenten gibt es mittlerweile auch einen erweiterten Todesfallschutz, der über die Rückzahlung der eingezahlten Sparbeiträge hinausgeht.
Allerdings gibt es auch einen Haken: wie viel am Ende herauskommt, ist nicht wirklich genau abzuschätzen.
Im Prinzip funktioniert eine fondsgebundene Rentenversicherung genau so wie eine herkömmliche private Rentenversicherung. Der Sparer zahlt während seines Arbeitslebens im Rahmen eines Sparplans regelmäßig Beiträge ein, die ihm bei Erreichen des vereinbarten Rentenalters als Rente ausgezahlt werden. In der Zwischenzeit werden seine Beiträge angelegt, um einen zusätzlichen Gewinn zu erwirtschaften. Die einzige Besonderheit dieser Anlageform besteht, wie der Name schon sagt, darin, dass das investierte Kapital zur Gänze in Investmentfonds angelegt werden kann, während die klassische Rentenversicherung höchstens einen kleinen Teil der Einlagen auf diese Weise investieren darf.
Der Vorteil der Anlage in Fonds liegt auf der Hand: die Rendite liegt im Durchschnitt deutlich über den Gewinnen anderer Rentenversicherungsformen. Aber auch nach dem Nachteil muss man nicht lange suchen: In schlechten Börsenzeiten verhalten sich auch die Erträge entsprechend. Daher sollte der Käufer bei der Auswahl des richtigen Produktes besonders darauf achten, dass ihm der Versicherungsvertrag die Wahl zwischen unterschiedlichen und vor allem unterschiedlich strukturierten Fonds lässt. Denn nur so kann die Anlageform auch nach der individuellen Risikobereitschaft gewählt bzw. den aktuellen Entwicklungen an der Börse und den persönlichen Lebensumständen angepasst werden.
Ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen der fondsgebundenen und der herkömmlichen Rentenversicherung besteht in der steuerlichen Behandlung durch das Alterseinkünftegesetz. Die Beiträge zu einer Fondsrente sind nämlich nicht im Rahmen des Sonderausgabenabzuges steuerlich absetzbar. Auch die Erträge sind zu versteuern: die monatliche Rente ist steuerpflichtig, der steuerpflichtige Ertragsanteil richtet sich nach dem Alter des Versicherten zum Auszahlungszeitpunkt. Bei einer Auszahlung mit 65 Jahren werden beispielsweise pauschal 18% der monatlichen Rente als Ertragsanteil angesehen und nach dem individuellen Einkommenssteuersatz zu versteuern. Je früher die Rente in Anspruch genommen wird, desto höher liegt der steuerpflichtige Anteil.
Eine fondsgebundene Rentenversicherung richtet sich also in erster Linie an Sparer, die Ihre Freibeträge für staatlich geförderte Vorsorgeformen schon ausgeschöpft haben. Außerdem ist diese Vorsorgeform beispielsweise für chronisch Kranke besonders interessant, die in anderen Rentenversicherungen eventuell nicht versicherbar wären – auf diese Weise können auch sie privat für ihr Alter vorsorgen. Allerdings darf man nie außer Acht lassen, dass diese Form der Altersvorsorge mit einem gewissen Anlegerrisiko verbunden ist, sie sollte daher eher langfristig gewählt werden, um gewisse Renditeschwankungen über eine lange Laufzeit ausgleichen zu können.
Beim Abschluss einer fondsgebundenen Rente sollte man besonders auf die Kosten, also beispielsweise etwaige Gebühren für Kontoverwaltung, Management oder Fondswechsel, achten. Diese unterscheiden sich nämlich teilweise sehr stark – und können, wenn sie zu hoch liegen, leicht einmal einen kleinen Jahresgewinn zunichte machen.
Um die Wertentwicklung eines Fonds beurteilen zu können, empfiehlt es sich, sich vom Versicherer eine beispielhafte Wertentwicklung des betreffenden Fonds zusenden zu lassen. Optimalerweise enthält diese auch eine so genannte Null-Linie, also die Wertentwicklung der Anlage ohne die Kosten der Fondsgesellschaft.
Interessante Artikel rund um das Thema Rentenversicherung - Fondsgebundene Rentenversicherung
- Altersvorsorge durch eine private Rentenversicherung
- Die Private Rente
- Die Sofortrente
- Die Private Rentenversicherung
- Altersarmut
- Rentenfonds Info - Was ist ein Rentenfonds
- Rentenfonds - Wer braucht einen Rentenfonds?
- Rentenversicherung - Fondsgebundene Rentenversicherung
- Rentenversicherung - Alterseinkünftgesetz (AltEinkG)
- Rentenversicherung - Lohnunterlagen aus der ehemaligen DDR
- Risikolebensversicherung - Risikolebensversicherung für Familien und Versorger
- Risikolebensversicherung - Die richtige Risikolebensversicherung finden
- Arbeitgeber durch Gehaltsumwandlung an der privaten Altersvorsorge beteiligen
- Neue Inhalte zum Thema Altersvorsorge
- Rente nur mit IBAN und BIC Code
FAQs zum Thema "Rentenversicherung - Fondsgebundene Rentenversicherung"
- Welche Produktformen der privaten Rentenvorsorge gibt es?
- Wie werden die Rentenzahlungen besteuert?
- Private oder betriebliche Altersvorsorge?
- Wie hoch ist der Garantiezins?
- Was Sie vor Abschluss einer Privaten Rentenversicherung bedenken sollten
- Der richtige Zeitpunkt
- Die klassische private Rente
- Altersvorsorge in Rentenfonds
- Die Sofortrente
- Steuerliche Behandlung
- Die richtige Höhe der Sparrate für eine private Rentenversicherung