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Riester oder Rürup?
Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, mit staatlicher Unterstützung für den Ruhestand Vermögen anzusparen. Riester und Rürup Rente sind zwei davon. Die Riester Rente war vorwiegend für Arbeitnehmer gedacht, Rürup für Selbstständige. Die Rürup Rente gibt es seit 2005 und wird auch Basisrente genannt. Sie ist vor allem für Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende interessant. Für diese Personengruppen ist diese Rentenform ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge. Die Rürup Rente ist – ebenso wie die Riester Rente - eine Form der Altersvorsorge, die vom Staat gefördert wird. Rürup wird im Gegensatz zu der Riester Rente jedoch nicht direkt vom Staat bezuschusst, sondern lediglich in Form von Steuervorteilen. Der wesentliche Unterschied zwischen Riester und Rürup Rente ist, dass sich die Riester Rente nicht an Selbstständige richtet. Folgerichtig fördert Riester nur die Pflichtversicherten der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Frage, ob riester oder rürup, stellt sich vielmehr für Arbeitnehmer, die ihre Ansprüche aus der gesetzlichen Rente aufstocken möchten. Bei der Riesterrente ist mit Renteneintritt die Möglichkeit einer Kapitalauszahlung gegeben, bei der Rüruprente ist dies nicht vorgesehen. Entscheiden Sie sich für einen Rürup Vertrag, wird Ihnen das Geld in Form einer monatlichen Rente ausgezahlt. Tatsächlich ist die Steuerersparnis das Hauptargument für den Abschluss eines Rürup Rentenvertrags. Dabei können Sie einen Teil Ihrer Aufwendungen direkt als Sonderausgaben geltend machen.
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Die Förderung, die damit verbunden ist, ist höher als bei der Riesterrente. 2011 liegt der steuerlich ansetzbare Anteil bei 20.000 Euro bei 72 Prozent. Das heißt, dass Sie für dieses Jahr 14.400 Euro ansetzen können. Haben Sie gemeinsam mit Ihrem Ehepartner einen Vertrag abgeschlossen, können Sie mit dem doppelten Betrag rechnen, also 28.800 Euro. Der steuerlich geltend zu machende Betrag steigt jedes Jahr um zwei Prozent. Demnach liegt er im Jahr 2025 bei 100 Prozent. Die Monatsbeiträge können dabei sehr flexibel gestaltet werden, was sicher ein weiterer großer Vorteil der Rürup Rente ist. Was Arbeitnehmer außerdem beachten müssen: Die Gruppe der Arbeitnehmer kann den Höchstbetrag der Förderung aus Rürup nicht nutzen, weil das Finanzamt die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung von den Höchstbeträgen abzieht. Als allgemeine Regel für Arbeitnehmer gilt: Wer viel verdient, erhält mit Rürup bis zu einem Viertel seiner Beiträge vom Fiskus zurück. Die Basisrente ist „Hartz-IV-sicher“ und nicht pfändbar. Die Behörde kann Sie nicht zwingen, das im Rahmen eines Rürup Vertrags angesparte Geld für Ihren Lebensunterhalt heranzuziehen. Wenn ein Rürup Sparer Insolvenz anmelden muss, bleibt das angesparte Kapital ebenfalls unberührt. Riester oder Rürup: Informieren Sie sich über die Unterschiede und spezifischen Vor- und Nachteile bei einem Versicherungsvergleich.
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FAQs zum Thema "Riester oder Rürup?"
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