zum Inhalt

Private Krankenversicherung – nicht nur für Gutverdiener

Die private Krankenversicherung (PKV) ist längst nicht mehr das gesundheitliche Versorgungsmodell nur für Gutverdiener, dies beweist eine aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP), wie die Ärztezeitung im Artikel „Von wegen nur Reiche in der PKV“ berichtet. Die Zahlen zeigen klar und deutlich, dass heutzutage nur ein Bruchteil der Versicherungsnehmer der privaten Krankenversicherung als „reich“ anzusehen ist.

Die Grundlage der PKV Versicherten Analyse bildet die Verbraucherstichprobe des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2008. Für diese Stichprobe waren 123.223 Personen aus 54.008 Haushalten befragt worden. Insgesamt waren hiervon 8956 in einer PKV krankenversichert, dies entspricht 11,3 Prozent der Gesamtmenge der an der Stichprobe berücksichtigten Personen. Das Ergebnis war insofern besonders überraschend, da von den privat krankenversicherten Personen gerade einmal 20 Prozent über ein monatliches Einkommen verfügten, das oberhalb der Versicherungspflichtgrenze, im Jahr 2008 immerhin 4012,50 €, lag.

PKV: Gesundheitsschutz für alle

Dass die private Krankenversicherung guten Gesundheitsschutz für alle bietet, zeigt auch die Aufschlüsselung der Gesamtanzahl der Privatpatienten nach Altersstufen und Berufsgruppen.  So waren von den genannten 8956 privat Versicherten 24,7 Prozent Beamte sowie 17,5 Prozent Pensionäre. Mit 15,7 Prozent folgten Selbstständige und Freiberufler auf Platz drei, hierzu gehörten auch Architekten, Anwälte oder Ärzte. An vierter Stelle standen Arbeitnehmer mit 11,6 Prozent aller erfassten Privatpatienten.

Die restlichen 30,5 Prozent entfielen, und das ist eine weitere Überraschung, auf sogenannte Nichterwerbstätige, also Rentner, Kinder, Studenten oder auch Hausfrauen. Die Annahme, dass sich nur Reiche und Gutverdiener die Leistungen einer privaten Krankenversicherung sichern könnten, ist somit schlüssig widerlegt. Die Analyse des WIP beweist vielmehr, dass die PKV einen umfassenden Gesundheitsschutz für alle anbietet und der Status des Privatpatienten fast jedermann offensteht.

PKV: Der Basistarif macht es möglich

Diese neue Sicht auf die PKV wird in den letzten Jahren vor allem durch den Basistarif der privaten Krankenversicherung ermöglicht. Denn dieser umfasst dieselben Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen, ist aber in der Regel für den einzelnen Versicherer wesentlich günstiger und verschafft dem Versicherten, ebenso wie eine private Krankenvollversicherung, den Status des Privatpatienten, sowohl bei Ärzten als auch in Apotheken. Außerdem steht der Basistarif nicht nur Neukunden einer PKV offen, auch bisher voll privat Krankenversicherte können jederzeit in diesen günstigen Tarif wechseln.

PKV: Vor Eintritt vergleichen bringt viele Vorteile

Wer eine private Krankenversicherung abschließen will oder innerhalb seiner bestehenden PKV den Tarif wechseln möchte, sollte mit Hilfe eines PKV Vergleichsrechners das gesamte Leistungs- und Beitragspotential der privaten Gesundheitsvorsorge genau vergleichen und die sich ihm bietenden Vorteile voll ausschöpfen. Denn oft entscheiden nur kleine Unterschiede zwischen den einzelnen PKV Tarifen oder winzige Vertragsdetails über Vor- und Nachteile der einzelnen Angebote. Mit dem Vergleichsrechner lassen sich die Vorgaben des Einzelnen komplett erfassen und so die passende PKV Policen finden.

Weitere Artikel aus dieser Kategorie