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Private Altersvorsorge bestes Mittel gegen Rentenlücke

Private Altersvorsorge betreiben immer noch zu wenige Deutsche, zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bank of Scotland. Dabei sind sich fast alle der Befragten sehr wohl darüber bewusst, dass ihnen, sollten sie keinerlei private Vorsorge fürs Alter treffen, in späteren Jahren eine Rentenlücke droht. Ein unabhängiger Vorsorgevergleich zeigt, dass vor allem jüngere Menschen problemlos und ohne hohe Zusatzkosten etwas für ihre private Altersvorsorge tun können.

Achtung, Altersvorsorge

Private Altersvorsorge ist heute wichtiger denn je

„Keine Lust auf das Thema private Altersvorsorge“

Besonders erschreckend ist im Ergebnis der BoS Studie vor allem eine bestimmte Aussage: Jeder zweite Befragte, der privat nichts für seine Rente tut, gab an, „Keine Lust“ zu haben, sich mit dem Thema private Altersvorsorge auseinander zu setzen. Gleichzeitig wussten die meisten Befragten jedoch sehr genau darüber Bescheid, dass sich zwischen ihrer zu erwartenden gesetzlichen Altersrente und ihren tatsächlichen finanziellen Notwendigkeiten im Alter eine deutliche Lücke auftut. Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie damit rechnen, sich im Rentenalter finanziell sehr stark einschränken zu müssen. Diese Sorgen können sich jene, die private Altersvorsorge betreiben, leicht ersparen.

Wie funktioniert das deutsche Altersvorsorge System?

Das deutsche System zur Altersvorsorge gliedert sich, grob gesagt, in drei Schichten. Schicht eins ist die gesetzliche Rentenversicherung, in die jeder Angestellte oder Arbeitnehmer monatlich seine Beiträge einbezahlt. Schicht zwei sind Formen der privaten Altersvorsorge, die jedoch vom Staat gefördert sind, beispielsweise die Riester Rente, in die der Sparer einbezahlt und dafür jährlich eine staatliche Zulage erhält. Schicht drei sind alle rein privaten Formen der Altersvorsorge.

Formen der rein privaten Altersvorsorge

Typische Möglichkeiten, rein privat fürs Alter vorzusorgen sind beispielsweise Erlebens- und Rentenversicherungen. Diese können für einen vernünftigen Monatsbeitrag im späteren Alter viel für die Aufstockung der Rente leisten. Gerade junge Leute profitieren von solchen Versicherungen, weil sie noch viele Beitragsjahre lang Zeit haben, um genug Geld in ihren privaten Zusatzrententopf einzubezahlen. Geldanlagen sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, für die eigene Rentenvorsorge aktiv zu werden.

Sonderfall Geld- und Kapitalanlagen für die Rentenvorsorge

Geld- und Kapitalanlagen sind für die private Altersvorsorge ein Sonderfall. Denn sie werden nur vom Sparer selbst unter dem Gesichtspunkt betrieben, in späteren Jahren genug Geld zur Verfügung zu haben. Ob hierzu in Sachwerte, beispielsweise Immobilien, oder in Fonds investiert wird, spielt zunächst keine Rolle, entscheidend sind die individuellen Voraussetzungen und Erwartungen des Sparers selbst. In jedem Fall sollte jedoch vor der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Investitionsobjekt ein unabhängiger Kapitalanlage Vergleich durchgeführt werden, um auch wirklich das passende Produkt für die eigene private Altersvorsorge auszuwählen.

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