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Berufsunfähigkeitsversicherung: Beamte benötigen gute BU

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist auch für Beamte und Beamtenanwärter von höchster Wichtigkeit. Denn auch wenn Beamte, sollten sie berufsunfähig werden, Anspruch auf eine finanzielle Unterstützung durch ihren Dienstherrn haben, reicht dieser Betrag meist nicht aus, um ihre Lebenshaltungskosten zu decken. Für Beamtenanwärter und ihre erst kürzlich verbeamteten Kollegen sieht es bezüglich des BU Schutzes sogar noch düsterer aus. Aus diesem Grund tun Beamte gut daran, ihr BU Risiko mit Hilfe einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung zusätzlich abzusichern. Welche Möglichkeiten es hierzu gibt und wie Beamte und Beamtenanwärter die beste BU für sich finden, erklärt MISTER FINANCE im heutigen Artikel.

BU Schutz für Beamte

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung benötigen auch Beamte und Beamtenanwärter

Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte: Dienstunfähigkeit

Zum Thema BU Versicherung für Beamte hängen viele Staatsdiener einem permanenten Irrglauben an: Sie glauben, dass sie sich nicht privat gegen Berufsunfähigkeit versichern müssen, da sie ja nicht im wörtlichen Sinne berufs-, sondern dienstunfähig werden können. Dienstunfähigkeit ist jedoch nichts anderes als Berufsunfähigkeit für Beamte, denn dienstunfähige Beamte sind, durch Krankheit oder Unfallfolgen, nicht mehr im Stande, ihre bisherige Dienststellung weiterhin wie gewohnt auszufüllen. Ebenso schützt die Berufsunfähigkeitsversicherung Berufstätige, die nicht mehr in ihrem angestammten Berufsbild tätig sein können. Darum ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ein sicherer Schutz für Beamte.

BU Hilfen des Dienstherrn für dienstunfähige Beamte

Wenn ein Beamter dienstunfähig wird, so hat er selbstverständlich Anspruch auf finanzielle Hilfe durch seinen Dienstherrn. Allerdings fällt diese nicht gerade üppig aus: Je nach Alter und Dienstzeit des betroffenen Beamten fängt der Betrag bei 1.200 Euro pro Monat an und steigert sich nicht eben erheblich. Zudem müssen Beamte damit rechnen, dass ihr Dienstherr sie in eine andere als ihre ursprüngliche Dienststellung verweist: So kann beispielsweise ein dienstunfähiger Beamter im Polizeivollzugsdienst, der dienstunfähig ist, keine Streifenfahrten mehr durchführen. Dies heißt aber nicht, dass er nicht noch im Innendienst verwendbar wäre. Durch diese Versetzung verliert der Polizist jedoch unter Umständen bisherige Boni, etwa die Nacht- oder Wochenendzulage – dies muss er jedoch bei anderweitiger Verwendung in Kauf nehmen.

BU für Beamte: Sonderfall Beamtenanwärter

Besonders hart trifft eine Dienst- bzw. Berufsunfähigkeit jedoch Beamtenanwärter und frisch verbeamtete Staatsdiener. Denn um überhaupt Anspruch auf finanzielle BU Hilfen ihres Dienstherrn zu haben, muss ein Beamter bereits seit mindestens 5 Jahren verbeamtet sein. Für Beamtenanwärter, die in diesem Jahr ihre Ausbildung beim Staat beginnen, bedeutet dies, selbst wenn sie sofort nach Ende ihrer Ausbildung verbeamtet würden, eine Wartezeit von mindestens 8 Jahren ab heute. Beamtenanwärtern ist also dringendst zu empfehlen, sich privat gegen die finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit zu versichern.

BU Tarife für Beamte und Beamtenanwärter sehr günstig

Wie man sieht, tun auch Beamte und Beamtenanwärter gut daran, sich mit Hilfe einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung abzusichern. Hier kommt die Versicherungswirtschaft Beamten sogar entgegen: Wegen der sehr positiven Einstufung von Beamten bezüglich der Risikoberufsgruppen gibt es sehr günstige Tarife der Berufsunfähigkeitsversicherung speziell für Beamte. Diese können mit Hilfe eines BU Rechners aus dem Internet leicht herausgefiltert werden. Auf diese Weise können sich Beamtenanwärter und Beamte gegen die Folgen der Berufsunfähigkeit nicht nur vollständig, sondern auch günstig absichern.

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