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Private Krankenversicherung: Mehr Geburten in der PKV als in GKV

Die private Krankenversicherung (PKV) verzeichnet einen starken Anstieg der Geburtenrate, während im selben Zeitraum die Geburtenrate in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) stark rückläufig ist. Dies berichtet der Verband der Privaten Krankenversicherung unter Berufung auf eine aktuelle Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP). Gemäß der WIP Studie sind auch alte Vorurteile, nach den vor allem Alleinstehende in der PKV versichert seien bzw. meist Singles von der GKV in die PKV wechselten, Makulatur.

Mehr Kinder in der PKV

In der PKV werden mehr Kinder geboren als in der GKV

 

Für die Studie „Geburten- und Kinderzahl im PKV-GKV-Vergleich – Eine Analyse der Entwicklung von 2000 bis 2010“ des WIP wurden die Zahlen des statistischen Bundesamtes zu Grunde gelegt, die Aussagekraft der Studie ist also unbestreitbar. Die Studie weist eine um 38 Prozent höhere Geburtenrate innerhalb der privaten Krankenversicherung im Jahr 2010 im Vergleich zum Jahr 2000 nach. Die Geburtenzahl innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung ging in der selben Zeit um 14 Prozent zurück.

Private Krankenversicherung: Gründe für den Anstieg der Geburten

Die Private Krankenversicherung kann sich also über eine höhere Geburtenrate innerhalb ihres Kundenstamms freuen, gleichzeitig sinkt die Zahl der Geburten innerhalb der gesetzlichen Krankenkassen. Dies liegt, nach Aussage des WIP und des Verbandes der Privaten Krankenversicherung nicht allein daran, dass sich immer mehr Deutsche privat krankenversichern, sondern vielmehr daran, dass immer mehr Privatpatienten Eltern würden. Nichtsdestotrotz steige jedoch auch die Anzahl der Kinder, die von Eltern, die von der GKV in die PKV wechselten, weiter an.

PKV oder GKV fürs Kind – Wer hat die Wahl?

Natürlich stellt sich sowohl für die frischgebackenen Eltern, die schon in der PKV versichert sind, als auch für Eltern, die in die private Krankenversicherung wechseln die Frage: „In welcher Krankenversicherung soll ich mein Kind versichern?“. Hierzu gibt es einfache und klare Regeln. Sind beide Elternteile privat krankenversichert, muss auch das gemeinsame Kind privat krankenversichert werden. Ist ein Elternteil gesetzlich krankenversichert und der andere, besserverdienende Elternteil, in einer privaten Krankenversicherung, ist das Kind ebenfalls privat zu versichern.

Nur wenn der besserverdienende Elternteil in der GKV versichert ist, haben die Eltern ein Wahlrecht zwischen der gesetzlichen Krankenkasse und der privaten Krankenversicherung für ihr Kind. Die selben Regeln gelten übrigens auch analog, wenn der besserverdienende Elternteil von der GKV in die private Krankenversicherung wechselt.

Private Krankenversicherung – der richtige PKV Tarif fürs Kind

Zunächst muss festgehalten werden: Wer schon sehr früh, also am besten schon als Kind, in die private Krankenversicherung eintritt, hat später viele Vorteile bezüglich Beitrag und Leistungen. Für Kinder und junge Leute schafft der frühe Eintritt in die PKV noch einen weiteren Vorteil: Ihre PKV beginnt schon sehr früh damit, für sie Altersrückstellungen zu bilden, die ihnen im Alter niedrige Beiträge garantieren. Welche Tarife der privaten Krankenversicherung für ihr Kind am besten sind, erfahren Eltern kostenlos und unverbindlich mit Hilfe eines neutralen Online Versicherungsvergleichs, mit diesem gehört langes Suchen der Vergangenheit an.

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