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Berufsunfähigkeitsversicherung: Worauf geachtet werden muss

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) sollte jeder Verbraucher abschließen. Denn es wurde bewiesen, dass jeder vierte Deutsche eine Berufsunfähigkeit erleidet. Doch viele Verbraucher haben ein Problem damit, die richtige Versicherung, mit guten und günstigen Beiträgen zu finden, da es zu viele verschiedene Angebote gibt. Dadurch achten sie nicht auf die Vertragsbedingungen, die viele Nachteile bergen können. Deshalb sollte man seine BU Versicherung mit Bedacht wählen und sich unabhängige Vergleiche der verschiedenen Angebote ansehen.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Vor-und Nachteil

Vor-und Nachteile einer BU, die beachtet werden müssen.

Selbst wenn die Angst besteht mit Nachteilen in den BU Verträgen konfrontiert zu werden, sollte keiner auf den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten. Die Gefahr, berufsunfähig zu werden, ist nämlich immer und für jeden Berufstätigen gegeben. In diesem Artikel finden sie mögliche Nachteile, auf die Sie im Vertragswerk unbedingt achten sollten, wenn Sie eine BU abschließen wollen. Wir verraten Ihnen allerdings auch die vielen Vorteile, die ihnen eine Berufsunfähigkeitsversicherung bietet.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte keine Altersbegrenzung beinhalten

Verbraucher achten häufig nicht darauf, ob eine Altersbegrenzung zum Inhalt ihres BU Vertrages gehört. In vielen Verträgen liegt die Altersgrenze bei 65 Jahren. Dies bedeutet, dass die Verbraucher ab dem 65 Lebensjahr keinen Schutz mehr durch ihre Berufsunfähigkeitsversicherung haben. Sollte es dann passieren, dass der Versicherte berufsunfähig wird, bekommt er kein Geld von seiner Versicherung ausgezahlt. Die Beiträge, die der Verbraucher seiner Versicherung gezahlt hat, sind ebenfalls verloren. Wird ein Versicherter vor dem 65 Lebensjahr berufsunfähig, so bekommt er in manchen nur bis zur Altersbegrenzung sein Geld ausgezahlt und muss danach in Frührente gehen.

 BU: Ältere oder schon erkrankte Verbraucher müssen höhere Beiträge zahlen

Sollte man erst im höheren Alter in eine Berufsunfähigkeitsversicherung eintreten, muss man oft einen höheren Beitrag als  andere Verbraucher zahlen. Der Grund dafür ist, dass bei älteren Berufstätigen das Risiko einer Erkrankung höher ist, als bei jungen Berufstätigen. Bei einer Vorerkrankung besteht das Risiko, dass der Verbraucher keine BU abschließen kann oder ebenfalls einen höheren Beitrag zu zahlen hat. Die Vorerkrankung ist in dem Fall allerdings nicht mit versichert. Dies hat zur Folge, dass der Verbraucher, sollte er durch diese Erkrankung berufsunfähig werden, kein Geld von seiner Versicherung ausgezahlt bekommt.

Höhere Beiträge auch bei verschieden Berufsgruppen möglich

Die meisten Verbraucher, die eine körperlich belastende Arbeit verrichten, müssen mit hohen Beiträgen rechnen, die es zu zahlen gilt.  Worauf die Verbraucher aber vor Vertragsabschluss unbedingt achten sollten, ist, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung Gesellschaft nicht erst bei Arbeitsunfähigkeit zahlt, sondern schon ab einer Berufsunfähigkeit. Sollte die Versicherung erst bei einer Arbeitsunfähigkeit zahlen, kann sie den Verbraucher in einen anderen Beruf verweisen, dessen Tätigkeit er noch ausführen kann. Diese Vertragsbedingung nennt sich abstrakte Verweisung und sollte von jedem beachtet werden.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Keine zusätzliche Gesundheitsprüfung

In der Vertragsbedingung sollte keine zusätzliche Gesundheitsprüfung enthalten sein. Da man regelmäßig seine Berufsunfähigkeitsversicherung an den aktuellen Lebensstandard anpasst ist eine zusätzliche Gesundheitsprüfung fatal. Häufig passiert es, dass man nach einer solchen Prüfung einen höheren Beitrag zahlen muss. Das schlimmste, was einem Verbraucher passieren kann, ist der Ausschluss aus der Versicherung. Dieser Fall tritt allerdings nur dann ein, wenn eine schwere Erkrankung bei dem Verbraucher vorliegt.

BU: Frei Wahl bei der Rentenhöhe

Die Verbraucher können bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung selber entscheiden, wie viel sie an BU Rente ausbezahlt haben möchten. Doch das bedeutet auch, je höher die Rente eingestuft ist, desto höher liegt auch der Beitrag, den der Versicherte zahlen muss. Dies gilt auch für die Leistungsrückgewähr, die jede Versicherung anbietet. Bei der Leistungsrückgewähr wird ein bestimmtes Kapital gespart, welches im Alter ausgezahlt wird. Der Vorteil hierbei ist, dass die BU auch als Altersvorsorge genutzt werden kann.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Vorteil ist die freie Arztwahl

Die freie Arztwahl war nicht immer Teil der BU Vertragsbedingungen. Hat der Verbraucher keine freie Arztwahl, kann die Versicherung ihn zu einem Arzt ihrer Wahl schicken. Dadurch wurde oft die Berufsunfähigkeit, an welcher der Betroffene litt, nicht anerkannt und die Versicherung musste kein Geld auszahlen. Jetzt besteht freie Arztwahl und die Versicherten können zum Arzt ihres Vertrauens gehen. Doch was der Versicherung zusteht, ist sich eine zweite Meinung von einem anderen Arzt einzuholen.

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte vorher verglichen werden

Um nicht von den Nachteilen betroffen zu sein, sollte man sich die Verträge und die Vertragsbedingungen ganz genau ansehen. Dann kann einem nichts mehr passieren und man bleibt von den Nachteilen verschont. Nach Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung wird dem Verbraucher, sollte es zum Ernstfall kommen, ein Betrag ausgezahlt, welcher vergleichbar mit seinem Einkommen ist. So besteht nicht die Gefahr, seinen Lebensstandard zu verlieren und die Existenz ist gesichert. Ist man sich nicht sicher, welche BU Versicherung die richtige für einen ist, hilft ein unabhängiger Versicherungsvergleich

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