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PKV: Anstieg der Versicherungspflichtgrenze behindert Wechsel

Der Anstieg, der Versicherungspflichtgrenze erschwert erneut den Wechsel in eine private Krankenversicherung. Wie jedes Jahr wird die Versicherungspflichtgrenze, auch Jahresarbeitsentgeldgrenze (JAEG) genannt, angehoben. Der Anstieg der JAEG kommt dadurch zu Stande , dass die Grenze an die statistischen Entwicklungen des Einkommens aus dem Vorjahr angepasst wird. Ebenso wie die Jahresentgeltgrenze steigt die Beitragsbemessungsgrenze.

Erneuter Anstieg der Versicherungspflichtgrenze

Versicherungspflichtgrenze verhindert Wechsel in eine PKV

Sowohl die Beitragsbemessungsgrenze als auch die Jahresentgeltgrenze richten sich nach dem Einkommen der Verbraucher, welches sie im Verlauf eines Jahres verdient haben. Steigt dieses Einkommen, so steigt auch die Einkommensgrenze. In die JAEG werden alle Einnahmen, die ein Verbraucher erwirtschaftet, mit einbezogen. Dazu gehören Urlaubs-bzw. Weihnachtsgeld, Überstunden oder auch versicherungspflichtige Nebentätigkeiten, denen der Verbraucher nachgeht.

Versicherungspflichtgrenze verhindert Verluste für GKV

Durch den Anstieg des JAEG, können viele Verbraucher nicht mehr in eine private Krankenversicherung wechseln. Das Mindesteinkommen wird von ihnen nicht erreicht und bindet sie somit an die gesetzliche Krankenversicherung. Die neue Jahresentgeltgrenze für das Jahr 2013 liegt bei 52.200 Euro im Jahr. 2012 lag sie noch bei 50.580 Euro pro Jahr. Viele Verbraucher haben keine Chance, mit ihrem Einkommen die Jahresentgeltgrenze zu überschreiten und somit in eine private Krankenversicherung wechseln zu können. Alle Verbraucher hingegen, die das Mindesteinkommen erreichen, können ihre Krankenversicherung frei wählen.

PKV: Sonderfall Selbstständige, Beamte und Studenten

Es gibt allerdings auch Verbraucher, die sich keine Sorgen um die Versicherungspflichtgrenze machen müssen. Diese Verbraucher sind Beamte, Studierende und natürlich Selbstständige. Beamte und Selbstständige können sich auf eigenen Wunsch immer in einem privaten Krankenversicherung Unternehmen versichern lassen, gerade für Beamte gibt es schließlich, auf Grund der Vorgaben ihrer Beihilfekasse, keine vernünftige Alternative zur PKV. Auch Studenten steht es frei, in eine private Krankenversicherung ihrer Wahl zu wechseln, die Beiträge für Studierende sind in der PKV im Vergleich zur GKV sogar um einiges günstiger.

Private Krankenversicherung: Wen der Anstieg verschont

Viele Verbraucher, die jetzt in eine PKV gewechselt haben und die neue Mindesteinkommensgrenze nicht erreichen, fragen sich jetzt, ob sie ihre Versicherung wieder verlassen müssen. Doch hierfür gibt es keinen Anlass zu Befürchtungen. Alle Verbraucher, die im oder nach dem Jahre 2002 in eine private Krankenversicherung eingetreten sind, bleiben von der steigenden Versicherungspflichtgrenze verschont. So haben die PKV Unternehmen keine Verluste und die Versicherten können sicher sein, nicht wieder in die gesetzliche Pflichtversicherung zurück wechseln zu müssen.

Trotz JAEG in PKV wechseln

Die Verbraucher, die jetzt noch über dem Mindesteinkommen liegen, sollten ihre Chance nutzen und in eine private Krankenversicherung wechseln. In einer PKV bekommen sie viele Leistungen, die Ihnen in einer GKV nicht zugestanden werden.  Sollten Sie sich nicht sicher seine welche der vielen Angebote für sie das richtige ist, kann ihnen unser PKV Vergleich dabei helfen, die richtige Krankenversicherung mit dem für Sie günstigsten Tarif zu finden.

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