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Berufsunfähigkeit: Zahl psychisch bedingter Frührenten steigt

Wie wichtig die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist, zeigt sich wieder einmal deutlich an der steigenden Zahl von Berufstätigen, die im vergangenen Jahr auf Grund psychischer Erkrankungen in Frührente gingen. Nach Zahlen der Techniker Krankenkasse waren dies allein in Bayern im Jahr 2011 rund 9200 Personen. Man mag sich nicht vorstellen, wie viele  Berufstätige deutschlandweit durch psychische Belastungen am Rande der Berufsunfähigkeit stehen. Ihnen allen würde im Ernstfall einer eingetretenen Berufsunfähigkeit nur eine private Berufsunfähigkeitsversicherung helfen.  

Frührente durch Psyche

Berufsunfähigkeit droht auch im Bürojob

Insgesamt gingen nur in Bayern gut 4200 Männer und rund 5000 Frauen auf Grund hoher psychischer Belastungen am Arbeitsplatz in Frührente. Unabhängig davon, dass die Angaben lediglich auf eines von 15 Bundesländern gelten sind diese Zahlen sind auch insofern erschrecken, als keine genauen Angaben über jüngere Berufstätige vorliegen, die auch unter psychischen Erkrankungen leiden, jedoch noch zu jung für die Frührente sind. Einer wachsenden Anzahl von jüngeren Betroffenen droht also Berufsunfähigkeit, für welche sie dringendst mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung Vorsorge treffen sollten. Denn ohne einen guten Tarif der Berufsunfähigkeitsversicherung bleibt ihnen nur das staatliche soziale Netz.

BU Risiko wird gerade von jungen Leuten unterschätzt

Noch immer wird das Risiko einer Berufsunfähigkeit gerade von jungen Menschen stark unterschätzt. Dabei wird statistisch gesehen jeder fünfte Deutsche im Laufe seines Lebens zumindest für einige Zeit berufsunfähig. Und schon lange nicht mehr sind die typischen Berufe, welche hohe körperliche Anstrengungen erfordern, betroffen. Gerade in kaufmännischen Berufen gehen Termindruck und hohe Verantwortung nicht mehr ohne Spuren zu hinterlassen an den Betroffenen vorüber. Diese Spuren können auf Dauer eine psychische Erkrankung, etwa das Burnout Syndrom, hervorrufen, welche zur Berufsunfähigkeit führen.

Berufsunfähige erhalten wenig Hilfe

Unabhängig davon, ob der betroffene nun durch eine physische oder eine psychische Krankheit berufsunfähig geworden ist, viel Hilfe hat er von staatlicher Seite nicht zu erwarten. Denn die gesetzliche Erwerbsminderung von 30 Prozent des durchschnittlichen Bruttomonatsgehaltes wird nur bei vorliegender Arbeitsunfähigkeit ausbezahlt, also nur, wenn der Berufsunfähige überhaupt keiner Arbeit mehr nachgehen kann. Kann er jedoch noch in einem anderen Beruf tätig werden als in seinem ursprünglichen, bekommt er „großzügiger Weise“ 15 Prozent seines durchschnittlichen Berufseinkommens. Der Weg in staatliche Transferleistungen ist hier auf mittlere Sicht vorgezeichnet.

Private Berufsunfähigkeitsversicherung hilft nachhaltig

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen schützt Berufstätige nachhaltig vor solchen Szenarien. Denn die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt bei vorliegender Berufsunfähigkeit, nicht erst bei Arbeitsunfähigkeit, vollumfänglich die vereinbarte BU Rente an den Betroffenen. Die Höhe der Leistungen einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung können vor Vertragsabschluss frei mit dem BU Versicherer ausgehandelt und bei Bedarf auch noch zu einem späteren Zeitpunkt an die jeweilige Lebenswirklichkeit des Versicherten angepasst werden. Auf diese Weise hilft die private Berufsunfähigkeitsversicherung all jenen, die durch psychische Belastungen berufsunfähig werden, jedoch noch zu jung für die Frührente sind.

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