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Berufsunfähigkeitsversicherung: DAK meldet Burn Out Anstieg

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) sieht sich bereits seit geraumer Zeit einer wachsenden Anzahl von BU Fällen mit dem Hintergrund psychischer Leiden gegenüber. Alarmierende Zahlen zum Thema Depression und Burnout kommen nun von der gesetzlichen Krankenversicherung DAK. Diese legte Ende Februar den DAK Gesundheitsreport vor, aus dem klar hervorgeht, dass allein die Krankschreibung von Beschäftigten auf Grund der Diagnose psychischer Erkrankungen, vermehrt auch des Burn Out Syndroms, im Jahr 2012 einen neuen Höhepunkt erreicht hat. MISTER FINANCE berichtet.

Psychische Leiden führen zu Berufsunfähigkeit

BU: Psychische Leiden auf dem Vormarsch

Der DAK Gesundheitsreport weist nach, dass sich die Anzahl der Krankschreibungen auf Grund psychischer Leiden im Zeitraum zwischen 1997 und 2012 mehr als verdoppelt haben. Hatte sich im Jahr 1997 nur jeder 50. Arbeitnehmer wegen einer psychischen Erkrankung krankgemeldet, war es im Jahr 2012 bereits jeder 22. Arbeitnehmer. Dies entspricht einer Steigerung von 165 Prozent. Der DAK Report fordert darum völlig zu Recht „eine sachliche Debatte über psychische Krankheiten“. Der Chef der DAK-Gesundheit, Herbert Rebscher, erklärt, dass psychische Erkrankungen für Arbeitnehmer und Betriebe besonders schwerwiegend sind, da sich der Krankheitsverlauf zeitlich gesehen lang gestaltet.

Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt auch bei psychischer Erkrankung

Auch auf Seiten der Berufsunfähigkeitsversicherung wird seit längerer Zeit ein Anstieg von psychisch bedingter Berufsunfähigkeit verzeichnet. Dies macht eine umfassende Absicherung mit einer BU Versicherung immer wichtiger. Denn viele Verbraucher wissen nicht, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung auch leistet, wenn der Versicherte auf Grund von Depressionen, Burn Out oder einer anderen psychischen Erkrankung nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann. Ob nun vollständig oder nur für einen gewissen Zeitraum, spielt dabei aus Sicht der BU Versicherung keine Rolle.

Private Berufsunfähigkeitsversicherung ist staatlicher Hilfe überlegen

Ein weiterer Grund, weshalb sich jeder Berufstätige um einen eigenen BU Schutz kümmern sollte, liegt darin, dass die private Berufsunfähigkeitsversicherung der staatlichen Erwerbsminderungsrente weit überlegen ist. Denn die private Berufsunfähigkeitsversicherung leistet mehr als der Staat. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente entspricht bei einer reinen BU durch Burn Out lediglich 15 Prozent des letzten Durchschnittsbruttoeinkommens des Betroffen, die Leistungen der privaten BU Versicherung hingegen kann frei zwischen Versicherer und Verbraucher verhandelt werden.

Nur private Absicherung schützt bei längerer Erkrankung

Wie die Studie der DAK richtig nachweist, dauert es bei einer psychischen Erkrankung länger, bis der Betroffene wieder geheilt ist. Auch dies ist ein wichtiges Argument für einen privaten BU Schutz. Denn wer wegen eines psychischen Leidens, etwa Burn Out oder Depressionen, berufsunfähig wird, erhält nur in den ersten sechs Wochen der BU noch die Lohnfortzahlung seines Arbeitgebers. Ist keine private Absicherung vorhanden, entsteht die Abhängigkeit von niedriger staatlicher Hilfe. Dass diese Situation nicht dazu angetan ist, die Heilung des Betroffenen zu beschleunigen, steht außer Frage.

BU Leistung und Beiträge im Voraus berechnen

Wer sich mit Hilfe einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung gegen die finanziellen Folgen der BU absichern möchte, kann sich die von ihm benötigte Leistung und die hierfür zu zahlenden Beiträge bereits im Voraus berechnen. Möglich wird die mit einem Online BU Rechner, dieser enthält auch die aktuellen Testsieger unabhängiger Institute, etwa die der Stiftung Warentest oder Focus Money. Hierbei ist zu beachten, dass es gerade bei der Berufsunfähigkeitsversicherung auf den einzelnen Versicherten und dessen individuelle Voraussetzungen ankommt. Aus diesem Grund sollte auch jeder Interessent den Online BU Rechner nutzen. Zum BU Rechner geht es hier

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