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Altersvorsorge – Studie beweist: Private AV ist notwendig

Dass private Altersvorsorge (AV) notwendig ist, beweist der Vorsorge Atlas Deutschland, eine umfangreiche Studie der Uni Freiburg, wieder einmal eindrucksvoll. Die Forscher fanden heraus, dass nicht nur jene, die sich bei der Altersvorsorge einzig auf den Staat verlassen, im Alter wenig Geld zur Verfügung haben werden, sondern dass zur richtigen privaten Altersvorsorge noch eine dritte Schicht hinzukommen sollte. Ein zusätzlicher Vermögensaufbau, beispielsweise durch Kapitalanlagen, ist also für die eigene Altersvorsorge dringend geboten.

Ohne private Altersvorsorge droht die Rentenlücke

Ohne private Altersvorsorge droht die Rentenlücke

Der Vorsorge Atlas Deutschland wird vom Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg durchgeführt. Auftraggeber ist die Kapitalanlagengesellschaft Union Investment. Die groß angelegte Studie zur privaten Altersvorsorge untersucht den momentanen Ist-Zustand der privaten AV für die verschiedenen Einkommens- und Altersstufen und zieht mit Hilfe der ermittelten Ergebnisse Rückschlüsse auf die zukünftigen Entwicklungen. Der Vorsorge Atlas Deutschland liefert valide Zahlen zur privaten Altersvorsorge für insgesamt 47 Regionen im ganzen Bundesgebiet und bietet so einen klaren Blick auf die aktuellen Verhältnisse.

Ergebnis der AV Studie des Vorsorge Atlas erschütternd

Das Ergebnis der AV Studie des Vorsorge Atlas Deutschland ist erschütternd. Die Forscher haben errechnet, dass jedem heutigen Verbraucher, der bei seiner Altersvorsorge nur auf die erste AV Schicht, also die gesetzliche Rente bzw. Beamtenpension, setzt, im Alter vor einer Versorgungslücke von durchschnittlich 806 Euro steht. Diese Summe fehlt den Betroffenen also Monat für Monat zwischen ihrer Rente und ihrem tatsächlichen Bedarf. Auch wer noch die zweite Schicht der Altersvorsorge, also eine Zusatzversorgung wie die Riester-Rente, hinzunimmt, muss eine Rentenlücke fürchten.

Vorsorge Atlas rät zu weiterem Vermögensaufbau

Der Durchschnittsverbraucher in Deutschland muss damit rechnen, im Rentenalter gerade einmal 55 Prozent seines bisherigen Bruttoeinkommens zur Verfügung zu haben. Die Experten für Altersvorsorge des Vorsorge Atlas Deutschland raten daher dringend zu weiterem Vermögensaufbau fürs Alter als dritte Schicht für die eigene AV. Dieser kann beispielsweise mit einer Aktienanlage erfolgen, jedoch auch durch eine klassische Festgeldanlage oder durch eine Kapitallebensversicherung, die dem Versicherten im Alter ausbezahlt wird. Hauptsache bleibt, dass sich der Verbraucher selbst in die Lage versetzt, seinen Lebensstandard im Alter erhalten zu können.

Verschiedene Möglichkeiten zur privaten Altersvorsorge vergleichen

Für welche Form des zusätzlichen Vermögensaufbaus sich der Verbraucher entscheiden sollte, kann nicht pauschal gesagt werden. Vielmehr kommt es bei der privaten Altersvorsorge jedes einzelnen Verbrauchers auf den individuellen Einzelfall, beispielsweise sein Alter, sein Einkommen und seinen Familienstand an. Ein unabhängiger und umfassender Vergleich zur privaten Altersvorsorge ist dabei unabdingbar. Denn mit Hilfe eines unabhängigen Vorsorgevergleichs kann jeder Einzelne die beste private Altersvorsorge für sich finden und so die drohende Rentenlücke im Alter wirksam vermeiden.

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