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Riester Rente: Das müssen Eltern bei Riester Zulage beachten

Die Riester Rente bietet sich speziell für Eltern als lohnende Form zur privaten Altersvorsorge an. Denn Eltern erhalten für jedes ihrer Kinder eine jährliche Riester Zulage zu ihrem Sparguthaben vom deutschen Staat dazu. Allerdings müssen Eltern, die mit Hilfe der Riester Rente vorsorgen, bei dieser sogenannten „Kinderzulage“ auf einige wichtige Punkte achten. Und das nicht nur, wenn die Kinder erwachsen werden, sondern auch dann, wenn sich innerhalb der Familie oder deren finanziellen Situation etwas ändert. Worauf es für Eltern bei der Riester Rente konkret ankommt, verrät Ihnen MISTER FINANCE.

Elternzulage zur Riester Rente

Die Riester Rente bietet Eltern eine attraktive Zulage.

Diese Riester Zulage erhalten Eltern

Eltern, die eine Riester Rente oder ein anderes Riester Produkt abschließen, erhalten für jedes ihrer Kinder zu ihrem Sparguthaben und der üblichen staatlichen Zulage eine zusätzliche staatliche Leistung, nämlich die Kinderzulage. Diese wird am Ende jeden Jahres auf das Riester Guthaben des begünstigten Elternteils angerechnet. Die Höhe des Kinderzuschlags für jedes Kind hängt vom Zeitpunkt der Geburt des Kindes ab. Sie beträgt für Kinder, die vor dem 01.01.2008 geboren wurden, 180 Euro, für alle nach diesem Termin geborenen Kinder sind es sogar 300 Euro pro Jahr.

Recht auf Riester Zulage mit Kindergeld verknüpft

Eltern haben so lange Anspruch auf die Riester Zulage für ihre Kinder, bis diese ein eigenes Leben beginnen. Als Faustformel gilt daher: So lange ein Kindergeldanspruch besteht, haben die Eltern auch einen Anspruch auf die Kinderzulage zu ihrer Riester Rente. Entfällt der Kindergeldanspruch, etwa weil das Kind eine Berufsausbildung abgeschlossen hat und nun im Berufsleben steht, entfällt auch der Anspruch der Eltern auf die Riester Kinderzulage.

Auswirkungen der Kinderzulage auf die Riester Rente

Zunächst einmal sollten Eltern, die Kinder haben, deren Geburt rechtzeitig dem Träger ihrer Riester Rente melden. Denn nur für gemeldete Kinder erhalten Eltern auch die Riester Zulage. Außerdem können sich Eltern, die beide einen separaten Vertrag zur Riester Rente besitzen und mehr als ein Kind haben, die Kinderzulage „teilen“. Das bedeutet, dass beispielsweise die Kinderzulage für das erste Kind auf das Guthaben der Mutter, die Riester Kinderzulage für das zweite Kind auf das Guthaben des Vaters angerechnet werden können. Zudem wird die Kinderzulage in jedem Fall auf den vierprozentigen Mindestanteil des jeweiligen Elternteils an seiner Riester Rente angerechnet.

Wenn die Kinderzulage zur Riester Rente wegfällt

Fällt die Kinderzulage der Riester Rente weg, etwa weil der Kindergeldanspruch entfällt oder die Ehe der Eltern geschieden wird, muss der entsprechende Elternteil mehr Geld für seinen Riester Vertrag aufbringen. Denn die Anrechnung der Kinderzulage auf den Eigenanteil der Eltern für ihre Riester Rente entfällt dann logischerweise. Stocken Eltern nämlich nach Wegfall der Kinderzulage ihren Eigenanteil zur Riester Rente nicht auf, verlieren sie die übliche staatliche Grundförderung in Höhe von 154 Euro, die für jeden Riester Vertrag gezahlt wird.

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